Wir waren dabei:
Pallas-Theater, Athen, 27. März 2010
Konzert mit Háris Alexíou und Band




Kopfüber hinein, so möchte ich unsere Ankunft in Athen am Vorabend charakterisieren. Schönes, laues Frühlingswetter, Musik und unzählige Händler auf den Straßen des Zentrums. Viele Menschen, die ihrer Lebenslust am Wochenende auf den Plätzen und in den Tavernen frönen. Von Krise keine Spur!
Auch wir lassen uns mitreißen und uns von den Klängen einer Bläsergruppe auf dem Monastiráki-Platz anlocken: Mit Saxophonen, Trompeten, Posaunen, einer Tuba und andere Instrumenten werden flotte Stücke gespielt, die zum Tanzen auffordern und ihren Ursprung irgendwo auf dem Balkan haben. Toll!
Langsam wird es dunkel, die Akrópolis erstrahlt in vollem Glanze, hoch oben, auf dem Hügel, in guter Sichtweite des Restaurants, das wir uns eben nicht in der Fressgasse, sondern etwas abseits ausgesucht haben.
Voller Vorfreude sind wir auf das Konzert, das uns erwartet. Karten waren telefonisch vorbestellt worden, das wird schon klappen.

Zu Fuß schlendern wir schließlich in Richtung Pallas-Theater, die Agia-Iríni-Straße hoch, und staunen wieder einmal über die riesige Zahl der Händler, die die Straßen beidseitig säumen und doch fast alle die gleichen Waren anbieten: nachgemachte Gucci-Taschen, Sonnenbrillen und Kinderspielzeug, das Krach macht oder mit Lichteffekten die Passanten anzieht.

Nach wenigen Minuten gelangen wir zum Parlament. Links davon das riesige Plaza-Hotel, das alleine fast einen gesamten Häuserblock einnimmt. Wir passieren es linkerhand und biegen nach rechts in die Voukourestíou-Straße ein.




Schon viele Besucher haben sich eingefunden, lassen - so wie wir - die Atmosphäre vor dem Theater auf sich wirken. Die vorbestellten Karten liegen für uns zum Abholen bereit. Wie wir uns freuen!! Nur noch eine Zigarettenlänge haben wir Zeit, dann ertönt bereits der erste Gong.


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