Natürlich lieben wir Griechenland sehr. Kein Land kann uns immer wieder so begeistern. Die Mythologie und aus Stein erschaffene Geschichte, das ägäische Licht und die unterschiedlichen Landschaften lassen jeden Besuch immer wieder neu und anders erscheinen.
Doch selbst für so eingefleischte Griechenlandliebhaber wie uns gibt es auch noch andere Fleckchen auf der Erde, die einen großen Reiz ausüben.

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Vor einigen Jahren entdeckten wir in einem Buchladen einen archäologischen Reiseführer, dessen Fotos uns auf Anhieb fesselten.
Es sind die Abbildungen kolossaler Bauten, die in den Sandstein einer braunen Wüstenlandschaft hineingegraben wurden; nicht nur einzelne, kleinere Höhlen, wie in Mátala oder in der Nekropole von Argiroúpolis auf Kreta, sondern eine ganze Stadt wurde aus der natürlichen Umgebung herausgeschält. Viele der mehrere Meter hohen Sandsteinhöhlen besitzen darüber hinaus monumentale Fassaden mit Säulen und Ornamenten, und die Maserungen des Sandsteins erstrahlen in einzigartigen Farbzusammensetzungen und erzeugen dadurch eine eigentümliche Optik in den Räumen und Durchlässen.

Fabio Bourbon schwärmt ergriffen in seiner Einleitung zum Buch „Petra – Die geheimnisvolle Felsenstadt":
„Hier scheinen die Proportionen auf eine unerklärliche Weise vertauscht zu sein, die Zeit vergeht in einem anderen Rhythmus, und selbst die Luft scheint eine andere Zusammensetzung anzunehmen. Es gibt keinen eindringlicheren Moment als den, in dem die untergehende Sonne die großartigen, in den Fels gehauenen Fassaden mit einem metaphysischen Licht überströmt, in dem der Felsen selbst zum Mittelpunkt eines Farbkaleidoskops wird, das auf dem doch so vielschichtigen Mantel unserer Mutter Erde keines Gleichen kennt.“
Von diesen Beschreibungen angezogen, entschlossen wir uns zu einer Reise nach Jordanien im Oktober 2010 und fanden heraus, welche unvergleichlichen Schätze dieses Land zu bieten hat.



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Informationen und Hinweise, wie z.B. Preise, beziehen sich auf unser Reisejahr 2010.

Zitate aus Literaturquellen wurden jeweils mit einem treffenden Bezug und der Seitenzahl kenntlich gemacht; eine ausführliche Auflistung der Literaturquellen befindet sich im letzten Teil des Reiseberichts.
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Nach den Formalitäten laden wir nun ein, mit uns nach Jordanien zu fliegen. Viel Vergnügen!



Streifzug durch die Geschichte