Mailand im Herbst 2019


Denkt man an Italien, fallen dem Städtereisenden vielleicht zunächst einmal Rom, Florenz und Venedig ein. Mailand haftet immer noch das Image einer für den Tourismus eher langweiligen, grauen Industriestadt inmitten einer landwirtschaftlich intensiv genutzten Ebene ein, die zugleich geschäftige und verkehrsreiche Hauptstadt der Lombardei mit 1,3 Millionen Einwohnern.
Beim näheren Hinsehen erkennt man, dass Mailand für den interessierten Touristen neben seinem zweiten Image als Modezentrum schon wesentlich mehr zu bieten hat: interessante Museen, historische Gebäude, ein altes Stadtschloss, über allem natürlich der Dom, eines der wichtigsten Wahrzeichen der Stadt, und nicht zu vergessen natürlich die weltberühmte Oper, das Teatro alla Scala. Darüber hinaus ist die Stadt ein idealer Standort für Ausflüge in die Umgebung mit Zielen wie Bergamo, Mantua, auch Verona oder einige norditalienische Seen.
Für uns ist Mailand zunächst einmal ein von Luxemburg aus in einer Stunde leicht zu erreichender Ort für einen Tapetenwechsel, in einem Land jenseits der Alpen.


Einige touristische Hotspots wollen wir uns nicht entgehen lassen. Allerdings ist es im Da-Vinci-Jahr 2019 einen Monat vor Anreise schon zu spät, wenn man sich eines seiner Meisterwerke, Das letzte Abendmahl, ein Monumentalgemälde ausgestellt in der Kirche Santa Maria della Grazie, anschauen möchte. Tickets müssen vorab bestellt werden, da der Ansturm einfach zu groß ist. 15 Minuten Zeit hat man zur Bewunderung. Wir schaffen es noch nicht mal in die Ticketbestellung - alles ausgebucht während unseres Aufenthalts. Doch das Programm, das wir uns zusammengestellt haben, wird uns sicherlich ebenso inspirieren.


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