Von Falássarna nach Süden

Noch sind wir ein wenig gefangen von der Besichtigung Falássarnas und ahnen daher nicht, dass wir bald eine der - nach unserem Geschmack - schönsten Strecken Kretas befahren werden. Eine überraschende Neuentdeckung.

Milchig erscheint die weite Bucht von Falássarna im Gegenlicht, als wir letzte Blicke auf den sandigen Streifen werfen, der sanft ins türkisfarbene Wasser gleitet. Weg von der Wasserkante kehren wir zunächst zurück ins nahe gelegene Plátanos und nehmen von hier den Abzweig gen Süden, über die Landstraße (επαρχιακή οδός) Kastélli – Kefáli, zunächst in Richtung Sfinári.

Die Westküste Kretas ist im Gegensatz zu den flachen Sandstränden des Nordens von steilen, hohen Berghängen begrenzt, sodass es keine durchgehende Küstenstraße von Nord nach Süd gibt. Vielmehr fahren wir hinein ins kretische Hügel- und Bergland. Auch hier säumen zunächst verdorrte Olivenfelder die schmale, kaum befahrene Straße. Immer höher hinauf winden wir uns, durchqueren baum- und schattenlose Hänge mit niederen Sträuchern und mattgrünen, stacheligen Kugeln. Ein paar Ziegen suchen nach Fressbarem; wenn es nichts anderes gibt, verschmähen sie auch trockenes Blattwerk nicht.


Dann wiederum geht‘s hinab in ein Tal, das zwei Berghänge voneinander trennt. Nur hier, entlang der Bachläufe, grünt es. Wasser scheint also unterirdisch noch vorhanden zu sein.
Im Zickzack erklimmen wir den nächsten Bergrücken. Bienenstöcke stehen ab und an in Sichtweite. Doch was gibt es hier, auf den kargen Hügeln, zu schlecken? Es wird schon einiges an leckerem Nektar zu finden sein, nicht ohne Grund heißt ein Weiler ganz in der Nähe Melissía (Μελισσία – Bienenvölker).

Eine erbarmungslose Sonne sticht herab, Lebensspender und Brennofen zugleich. Neben der Straße ein völlig verbrannter Hang; nur die Kapelle konnte man retten. Immer wieder das gleiche Trauerspiel bei Wind und Hitze.
An den Küsten werden heute die Temperaturen gepaart mit der hereinziehenden Luftfeuchtigkeit jede Bewegung unerträglich machen. Selbst in den Bergen, in einigen hundert Metern Höhe, empfindet man noch die schwüle Hitze.
Auf halber Höhe schaut man in die Ebenen und kleinen Buchten, auf das fast wellenlose Meer und auf die umgebenden Hügel.


Hier wird das Herz weit, weil dir Kreta etwas von seiner Seele zeigt: ein Kunstwerk aus den unterschiedlichsten pastellfarbenen Grau-, Beige- und Grüntönen, mit der die stille Berglandschaft gemalt wurde, und gleichzeitig das Meer so nah.




Nur etwa zehn Kilometer von Plátanos entfernt, doch durch das stete Auf und Ab und unsere langsame Fahrweise gefühlt schon viel weiter, erreichen wir Sfinári, ein Durchgangsdorf mit einigen Lokalen und Unterkünften für die Besucher des unterhalb gelegenen Sandstrandes. Nicht weit entfernt gibt es einen weiteren Ortsteil, das Obere (Ano) Sfínari, bestehend aus nur wenigen Häusern.
Dahinter erwartet uns ein gutes Wegstück mit tiefgrüner Bewaldung entlang eines Tals. Keine Serpentinen, sondern einfach mal geradeaus geht es über einen Kamm. Intensiver Kräuterduft erfüllt die Luft und betört zusammen mit der berauschenden Aussicht unsere Sinne.
Als wir den Nachbarhügel erreichen und bergan fahren, wird die enge Straße wieder kurviger. Hinter jeder Kehre erwartet uns eine Überraschung an Düften und landschaftlichen Leckerbissen.
Um die 700 Meter über Meeresniveau sind wir bei tropischer Luftfeuchtigkeit schon bergan gefahren. Kleine Wölkchen bedecken den Nachbarhügel. Wir halten an und genießen die Stille hier oben. Niemand weit und breit außer uns, noch nicht mal ein vorbeifahrendes Auto stört unser Innehalten. Beim Blick zurück auf den Bergkamm, sehen wir, wie sich von Westen schnell eine große Feuchtigkeitsbank darüber schiebt. Die Ebene auf Meeresniveau ist im Dunst jetzt kaum noch zu erkennen.


Das nächste Dorf, das sich abseits der Durchgangsstraße an einen Hang schmiegt, heißt Kámbos. Eine Ziegenherde verstopft die Straße und lässt uns anhalten, die Glöckchen läuten aufgeregt.
Wir möchten hier nicht weiter verweilen, durchqueren ohne anzuhalten das Dorf und fahren weiter bergan. Einige Haarnadelkurven später steigen wir nochmals aus, um zu beobachten, wie schnell der Nebel in die benachbarten Bergkronen zieht. Augenblicklich kühlt es auch an unserem Standpunkt spürbar ab.
Keramotí heißt eines der nächsten Dörfer, die wir passieren. Ein Arbeiter schuftet am Ortseingang an einem Betonmischer, sonst ist weit und breit keine Menschenseele zu sehen. Wirklich nicht zu beneiden, der schwitzende Mann.
Ein anderer, der sich freiwillig in der sommerlichen Mittagshitze bewegt, ist ein touristischer Wandersmann, zu erkennen an den Nordic-Walking-Stöcken, der in unsere Richtung gleichförmig berganstapft.
An der übernächsten Kurve liegt auf der Kuppe des Hügels exponiert und einladend die urige Kantina „Coffee with view“. Auf ein paar überdachten Holzbänken an schmalen Tischen sitzend überblickt man einen großen Teil der umgebenden Bergwelt bis hinunter zum Meer. Ein wirklich feines Plätzchen, um eine Rast einzulegen.




Ein großer, gelber Schmetterling labt sich an den Blüten im Blumenkasten, um uns danach vor der Nase herumzutanzen. In der Nähe zwei Vögelchen, die im Gleichklang die schrägsten Kurven fliegen. Bussarde haben sich in schwindelerregenden Höhen geschraubt und ziehen ihre Kreise.
Fiepende Hundewelpen ziehen die Aufmerksamkeit auf sich, denen zwei Kinder bis zur Übelkeit das Schaukeln auf einem Holzpferdchen beibringen. In der übrigen Zeit toben die Kids herum, unbeeindruckt von den mahnenden Worten der Wirtin. Eine Katze, die plötzlich wie aus dem nichts auf den hohen Kühlschrank springt, betrachtet sich genüsslich die Szene von oben.
Die Hauptattraktion ist jedoch ein Esel, der zunächst außen im schmalen Schatten der Kantina steht, aber immer mal wieder hereinkommt, zum Schauen und behäbigen Herumgehen, weil der Schattenbereich hier doch so viel größer ist und auch interessantere Dinge geschehen. Auch wenn die Kantina-Wirtin ihn immer wieder nach draußen drängt, vergehen kaum fünf Minuten, und schon lugt sein Kopf durch die Öffnung, und er schiebt seinen Körper in Zeitlupe wieder herein. Bei einem frisch gepressten O-Saft mit viel Eis macht es richtig Spaß, dem unterhaltsamen Treiben zuzuschauen.
Der Wandersmann ist schließlich auch hier eingetroffen und hat ziemlich geschafft und mit einer knallroten Nase Platz genommen. Nachdem er sich etwas erfrischt hat, zückt er sein Fernglas und beobachtet die Umgebung. Grüßen tut er nicht.
Als ein Freund der Wirtin von seiner Fahrt an die Küste zurückkommt, berichtet er nachdrücklich und sich wiederholend, dass Kastelli vor Hitze kocht. (I Kastélli vrási!) Das glauben wir ihm gerne, den Beginn dieses glühenden Garvorgangs haben wir heute Vormittag ja noch mitbekommen. Auf jeden Fall freut sich der Mann, dass er nicht an der Küste leben muss, sondern bei wesentlich erträglicheren Hochsommertemperaturen hier in den Bergen seinem Tagwerk nachgehen kann (außer man muss doch mal nach Kastélli).
Mittlerweile fühlen wir uns erfrischt und freuen uns auf die Weiterfahrt. Noch eine Weile schauen wir dem bunten Treiben zu, auch wie sich der mit dem Mann neu dazu gekommene Hund in den schon vorhandenen Zoo integriert (zuallererst mischt er die Katze gehörig auf).
Durch die Berichterstattung, wie es in Kastélli sonst noch so war, und das Ausladen von mitgebrachten Waren, hat niemand auf den Esel geachtet, der die Gunst der Stunde genutzt hat, um sich mitten in der Kantina zu etablieren. Als wir uns verabschieden, und im Auto sitzend noch ein wenig bis zur Abfahrt brauchen, trottet er zum Eingang und schaut heraus, als ob es sein eigener Laden wäre. Ante giá re gaïdouráki!


Die Straße beschreibt zunächst eine 180-Grad-Kurve. Die Kantina liegt rechts oben, am Ende der Zickzack-Straße.


Das unterhalb am Hang gelegenen Örtchen mit seinen vielen Ruinen und nur wenig erhaltenen Häusern heißt Amigdalokefáli (Mandelkopf). Auch wenn die Vorzüge des Lebens in den Bergen nicht von der Hand zu weisen sind, so sind solche Dörfer doch vom Aussterben bedroht, weil es keine Infrastruktur mehr gibt. Wie schade. Obwohl, ein paar der Häuser sehen doch recht neu renoviert aus - vielleicht Sommerhäuser für die Ruheständler?






Und doch sind es diese abgeschiedenen Gegenden, die mir das Urgefühl zu Kreta wieder zurückbringen, das mir über die Jahre irgendwie abhandengekommen ist. Die weiten Blicke über das Gesamtgefüge der landschaftlichen Vielfalt, die Farben und Kräuterdüfte, ein Paradies in einer stillen Welt, die dafür umso präsenter und eindringlicher wirkt. Keine Ablenkung, allenfalls vielleicht ein Vogelpiepen oder das Gesumme von Insekten.
Schmale Sträßchen und Wege zweigen von der Hauptstraße ins karge Bergland ab, Zufahrten zu kleineren Weilern. Langsam nähern wir uns dem Ort Kefáli, umgeben von Dörfern, die auf –ianá enden. An unserer Strecke liegen so klangvolle Ortsnamen wie Simandirianá, umgeben von Olivenhügeln und Oleander an (unterirdischen) Wasserläufen, und Pappadianá mit seinem exponierten Kirchlein nebst Friedhof auf einem Hügel; die Häuschen des Weilers wirken menschenleer. Vielleicht halten die Einwohner aber auch einfach nur Mittagsschlaf.
Schließlich erreichen wir Kefáli, einen größeren Ort mit Unterkünften, Tavernen, Geschäften und Olivenbäume der älteren Sorte. Das Dorf liegt auf einer Höhe von 500 Metern, die Temperaturen sind also auch hier recht moderat. Doch wir halten nicht an. Schließlich wissen wir nicht, wann wir unser Ziel erreichen und ob wir eine Unterkunft bekommen werden, denn mittlerweile ist der Nachmittag schon weit vorangeschritten.
Von Kefáli aus biegt eine Straße nach rechts ab, direkt nach Elafoníssi, dem schönsten, und wahrscheinlich auch am besten besuchten Badestrand von ganz Kreta. Wir folgen dem Weg jedoch in die entgegengesetzte Richtung.
Elies säumen nun die schmale Straße, und Platanen überdachen sie. Unglaublich diese landschaftliche Abwechslung, von der kargen, in Teilen fast unwirtlichen Bergwelt, hinein in sattgrüne Dörfer. Es muss einen riesigen Wasservorrat geben, der die großen Flächen mit Kastanien- und Walnussbäumen speist.
Kleinere Dörfer liegen neben oder direkt an der Durchgangsstraße, wie „der Luftige“ Aerinós oder Periovólia gegenüber auf dem Hügel.


In Loúchi verkauft man sogar Gelee Royal, wie ein Schild in einer Kurve kundtut. Überall lesen wir Angebote traditioneller Produkte, die in den Dörfern, aber auch direkt am Straßenrand, in kleinen Büdchen, verkauft werden.




Und schon nähern wir uns dem nächsten größeren Ort, Elos („Sumpf“), den wir auf einer neu asphaltierten Umgehungsstraße umfahren. Elos ist komplett grün. Es gilt als DAS Kastaniendorf. Die alten Bäume mit ihrem weit ausladenden Geäst stehen überall; sie sind um diese Jahreszeit voll mit prallen, grünen Früchten. An einem anderen Tag werden wir eine Familie kennenlernen, die hier – weit weg vom Meer – sogar ihren Urlaubsstandort gewählt hat.
Nach der teils sehr kargen Berglandschaft im ersten Reiseabschnitt hätte man nicht mit einer plötzlich so grünen Hügellandschaft gerechnet, die sich noch über eine weite Strecke dahinziehen wird. Einfach paradiesisch.




Noch ein kurze Strecke geradeaus, und dann geht es rechts weiter über eine schmale Stichstraße zur breiten Hauptstraße. Bis dorthin wird uns diese wunderschöne, wasserreiche Gegend weiterhin begleiten. Die Hügel quellen förmlich über von Olivenbäumen. Eine schmale Brücke führt über einen Bachlauf, Riesenplatanen und Kastanien säumen die Straße.
Strovlés mutet, so wie die Dörfer zuvor, durch den reichen Baumbestand schattig und kühl an. Hinter dem Ortsausgang geht es wieder hinauf ins vom milden Nachmittagslicht durchflutete Olivenland.




Flecken mit Riesenkastanien und Felder mit knorrigen, alten Olivenbäumen wechseln sich ab, je nach Lage, Wasservorkommen und Boden.




Wir durchqueren Aligí, dann Dris („Eiche“). Dicke Feigenbüsche, Obst- und Zierbäume sind an der Ortsdurchgangsstraße gepflanzt.
Kurz vor Plemenianá gelangen wir zu einem Idyll: die direkt an der Straße, neben einem Bach gelegene Taverne „O Milos“, eine ehemalige Mühle, die selbst gefangene Aale als Spezialität anbietet. Schattenspendende Bäume, Wasserplätschern, eine ruhige Stimmung – genau das, was man für einen Zwischenstopp braucht.


Direkt hinter dem Flecken biegen wir schließlich unterhalb von Kándanos ab auf die Nord-Süd-Achse, die Verbindung zwischen Tavronítis an der Nordküste und Paleóchora im Südwesten Kretas, wo man mit wesentlich höherer Geschwindigkeit daher fährt. Nur noch wenige Kilometer sind es bis zum Ziel.
Einige Ortsnamen bringen uns unterwegs noch zum Grübeln, wie zum Beispiel Kakodíki. Ist hier so viel „Unrecht“ gesprochen worden, oder hatten die Einwohner möglicherweise absonderliche Rechtsvorstellungen, dass man dem Ort diesen Namen gegeben hat? Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Wir brettern wie die anderen Verkehrsteilnehmer über die breite, mit weitausholenden Kurven versehene, gut zu befahrene Landstraße. Durch einen kleinen V-Ausschnitt sehen wir endlich das Meer. In windstiller Gluthitze fahren wir am späten Nachmittag durch eine prächtige Eukalyptusallee hinein nach Paleóchora.


Unser Ziel ist zwar erreicht, eine Unterkunft haben wir allerdings nicht vorgebucht. Zur Orientierung fahren wir einfach hinein in den Ort, der auf einer Halbinsel zwischen dem sandigen West- und einem steinigen Oststrand liegt.
Die Parallelstraßen zum Sandstrand sind voller Unterkünfte, man bräuchte nur irgendwo anzuhalten und zu fragen. Doch weiter rollen wir, umrunden die Spitze der Halbinsel, gelangen zum kleinen Hafen und biegen auf die Promenade der Ostseite ein. Hier reiht sich Taverne an Taverne, und alle bieten auch Unterkünfte an. Weiter hinten haben wir Glück. Wir können ein Zimmer mit entgegengesetztem Blick zum Meer haben. Das wollen wir eigentlich nicht, obwohl es ganz niedlich ist. Doch wir erhalten den Zuschlag inklusive Rabatt auf eines der vorderen Zimmer, wenn wir zwei Tage warten, denn dann wird es frei. Da wir noch zehn Tage Urlaub haben, sagen wir zu. Wie sich später herausstellt, als der abendliche Run auf die Tavernen und Kinderparadiese stattfindet, haben wir mit der Unterkunft weiter hinten tatsächlich eine gute Wahl getroffen.
Die Farbe des Meeres zu dieser fortgeschrittenen Stunde, eine sanft-blaue Glätte unter einem hellgrauen, diesigen Himmel und die Ruhe an dieser Stelle des Dorfes begeistern uns sehr.


Am Abend schlendern wir die Promenade des mit dicken Gesteinsbrocken befestigten Gestades entlang. Zunächst erkunden wir den am oberen Ende gelegenen Strand. Was den Weststrand ausmacht, nämlich eine ausgedehnte Sandfläche, hat der Oststrand nicht zu bieten. Auf dicken Gesteinsbrocken stehen hier die Sonnenstühle, doch das kristallklare Wasser lockt die Besucher genauso zur Erfrischung.


Anschließend promenieren wir langsam in Richtung Hafen. Unser Vermieter erzählt uns später, dass in den 1980ern mit dem Erwachen des Tourismus hier noch eine alte Ölmühle stand. Das Ufer war unbefestigt, und das Wasser schlug im Winter bis hoch zum Gebäude. Heute reiht sich Haus an Haus.


Diese Tavernenmeile wird im Sommer abends bis tief in die Nacht hinein gesperrt, sodass die Lokale sich nach außen hin verbreitern können. Tolle Idee, ohne Autoverkehr hier sitzen zu können und den dicken Fischen zuzuschauen, wie sie aus dem Wasser springen.
Als wir am Hafen ankommen, sendet die Sonne ihre letzten Strahlen herüber. Die Samaria I, mit der die letzten Schluchtenwanderer aus Agia Rouméli zurückgekommen sind, hat schon längst für die Nacht festgemacht.




Vom Hafen aus zieht sich die Uferstraße bis hinüber zum Kap der Halbinsel und mündet nach dessen Umrundung schließlich in den Weststrand.



Auch dort genießen noch ein paar Badelustige das warme Licht des Sonnenuntergangs.


Ein hier angebrachtes Denkmal ist ihnen gewidmet, den Reisenden, man könnte auch sagen, den Suchenden und Erkundenden.
Im Dorf beginnt so langsam das Nachtleben. Zahlreiche Cafés im Ortsinneren sind schon bevölkert, die Platía – ein Tische- und Stühlemeer. Autos und Mopeds quälen sich durch die engen Gassen. Vor 30 bis 40 Jahren sah es hier noch etwas anders aus, als Hippies und deren Nachfahren den abgelegenen Ort bevölkerten.
Langsam schlendern wir zurück zum Oststrand, wo es zumindest auf Höhe unseres Hotels gemütlicher zugeht.


Wir freuen uns auf ein Abendessen, das von eigener Hand zubereitet wurde, im Gegensatz zu den nur aufgepeppten Fertiggerichten, wie sie mittlerweile in recht vielen Tavernen serviert werden. Es schmeckt einfach anders. Im Laufe unseres Aufenthaltes werde ich mich mehrere Male mit einem äußerst schmackhaften Kaninchen-Stifado beschäftigen, ein wahrhaft sinnenbetörender Leckerbissen.

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